Arendal Sound 1723 Tower Test, Fidelity

März 27, 2017

Arendal Sound 1723 Tower Test, Fidelity Arendal Sound 1723 Tower Test, Fidelity

Arendals “Twin Towers” 

Südnorwegen übernimmt Verantwortung! Inzwischen ist die Firma Patos Geschichte und man findet unter den norwegischen Lautsprecherhersteller nur noch Nischenprodukte. Das sind perfekte Bedingungen für Arendal! In dieser Stadt stehen die “Twin Towers” immer noch hoch!

Jan Ove Lassesen, gründer der in der Stadt Arendal ansässiger Firma L-Sound, ist die treibende Kraft dieses neue Projekt. Eine gesamte Lautsprecherreihe für HiFi und Heimkino wurde bereits vorgestellt. Die Serie 1723 finden wir eine Produktpalette bestehend aus einem Standlautsprecher, einem Regallautsprecher, einem Center, Surrounds und nicht weniger als drei unterschiedliche Subwoofer. Übrigens, mehr ist noch unterwegs! 

Die Idee wurde in Norgewen konzipiert, aber in China durchgeführt. Dieses internationale Konzept garantiert eine sehr beeindruckende Struktur mit fast undenkbaren, angemessenen Preisen. Warum 1723? Die Produktreihe 1723 wurde nach dem Jahr genannt, in dem die Stadt Arendal Marktrechte erhalten hat. 293 Jahre später besitzt die Stadt ihre “Twin Towers”. Davon wurden schon zahlreiche Stücke verkauft, das sieht langsam nach Erfolgsgeschichte aus. Dazu gewährt Arendal 10 Jahre Garantie.

Was erhält man für das Geld?

Die von uns getestete Arendal Sound Tower 1723 Lautsprecher sind in der Tat ein einzigartiges Produkt. Die Verarbeitung ist hervorragend. Das Gehäuse ist solide gebaut, sehr steif und hat eine leichte Neigung. Auf der Rückseite befinden sich tolle, solide Anschlussklemmen. Die abgerundete Ecken verleihen eine elegante Erscheinung. 

Unter den Anschlussklemmen finden wir nicht weniger als drei grosse Bass-Reflex Öffnungen mit Schaumstoff-Stopfen. Wir kommen später dazu. Auf der Vorderseite entdecken wir sehr interessante Lautsprecher-Treiber, und zwar eine Menge davon. Eine solche Treiberversammlung kann fragwürdig wirken, wenn man an das “Weniger ist mehr” glaubt. Aber wir sind in 2017 und werden nicht voreilig beurteilen. Auf den Photos sieht man die vier 8” Treiber. Zwei davon spielen nur unter 120Hz und die andere Zwei decken den gesamten Bereich bis 1500Hz. Eine 28mm Kalotte im Wellenleiter übernimmt ab hier durch einen steilen Filter 4. Ordnung. Es ist eine geschickte Lösung und arbeitet eigentlich wie eine punktuelle Klangquelle. Der Filter sichert auch einen korrekten Phasenübergang, was eine grose Rolle in Punkto Präzision spielt und sofort hörbar wird. Die Treiber sind eine Sonderanfertigung für Arendal Sound und besitzen starke Neodym-Magnete für präzise Details aus einer eng geführten Steuerung.

Verstärkerkombination

Die nominelle Impedanz beträgt 4 Ohm. Der Kennschalldruck ist ziemlich hoch und wird mit 92dB/Watt/m angegeben. Der Arendal Tower 1723 hat während des Tests bewiesen, er stellt dem Verstärker keine hohe Ansprüche und alle im Test benutzten Verstärkern haben die Lautsprecher mühelos angesteuert. Selbst ein 15-Watt Verstärker schien diese Lautsprecher ohne Probleme zu versorgen. 

Wir haben vier Verstärker beim Test zuhause benutzt: Dared Uranus (Röhren), Audio Note P2 SE Signature (Röhren), Spec RSA M3EX (Class D) and Doxa 61 Signature (Transistor). Darüberhinaus haben wir sie im Haupthörraum der Fidelity Räumlichkeiten aufgestellt und mit  APL, Audio Research und Conrad Johnson (Röhren) befeuert. Besonders schön ist es, dass alle Kombinationen immer eine sehr vernünftige Wiedergabe unabhängig von der Musikrichtung oder Aufnahmequelle geliefert haben. Der Arendal Tower ist ein hervorragender “Alleskönner” und ich kann es bestätigen. Habe ich je einen so gut gebauten Lautsprecher auf diesem Preisniveau gesehen? Ich glaube nicht. Die Verarbeitung und solide Bauweise machen aus dem Arendal Sound 1723 Tower bereits ein Schnäppchen. Jetzt müssen wir herausfinden, ob die musikalische Eigenschaften auf entsprechender Höhe sind.

Allgemeines

Die grundlegende Eigenschaften der Lautsprecher sind in sich schon sehr interessant. Die Lautsprecher spielen mit entspannter Erlesenheit und sie wirken nie hart oder harsch. Wenn wir einen Kritikpunkt finden müssen, neigen sie etwas an der falschen Stelle zu schonen. Aber dies wird durch die unsinnige Fähigkeit kompensiert, extrem laut ohne Anzeichnen von Kompression oder Beeinträchtigung spielen zu können. Die Mitten sind offen, lebhaft und geschickt. Dadurch wirkt der Klang ziemlich schnell. Arendal Sound sieht in dem Klipsch RF7 einen direkten Konkurrenten. Ich komme später darauf zurück und sage hier erstmal, das ist nicht die ganze Wahrheit. Arendal Sound spielt anders als die “wilde Tiere” aus USA.

Und was ist mit den Bass-Reflex Öffnungen? Arendal erlaubt, den Bass nach Geschmack anzupassen. Die Lautsprecher erreichen mäßige 55Hz in Tiefgang wenn geschlossen (-3dB). Mit zwei offene Ports gehen sie bis 34Hz und wenn alle Stopfen abgezogen werden, 38Hz. Diese Anpassungsmöglichkeiten sind in Bezug auf Raumresonanzen sehr interessant. In meinem Raum spielen sie am Ausgewogensten ganz ohne Stopfen, aber im großen Raum was der Klang mit einem Stopfen am Besten ausbalanciert. Anders gesagt: Probieren geht über Studieren.

Düster und spielerisch

Es wird Zeit für die Musik! Der Anpfiff wird von Leonard Cohens letztes, dunkles Album übernommen. “You want it darker” wird mit angenehmer Ausgewogenheit und Präsenz dargestellt. Cohen offenbart sich vor allem sehr düster in der Aufnahme. Die leicht aufgedickte Stimme zeigt wie diese Lautsprecher tonal abgestimmt sind, mit einer leichter Betonung des unteren Mitteltonbereichs und des oberen Bassbereichs. Weiter geht es mit “Christmas card from a hooker in Minneapolis” von Rebekka Bakken, was unsere erste Eindrücke bestätigt. Die Klarinette klingt am Anfang etwas betont wie gerade beschrieben und wirkt dadurch ein wenig geschlossen. Ihre Stimme steht elegant hervor, jedoch minimal warm und mit viel Körper. Insgesamt erscheint es tatsächlich eher gemütlicher als intensiv. “As time goes by” mit Bryan Ferry unterstreicht das alles. Die Klangfarbe ist hier ganz offensichtlich, wieder mit der Betonung im unteren Mittelton, aber es macht nichts weil das sich so wundervoll angenehm anhört. Es klingt immer noch präsent und lebhaft. Vielleicht feht etwas Anregung der Konkurrenten, die besser auflösung aber auch viel teurere Treiber verwenden.

Schwer und schwerer

Der richtige Test für die Arendals kommt als wir uns mit härteren Musikrichtungen wie Deep Purples schmächtiges “Firewall” beschäftigen. Obwohl dieses Album offenbar harte Ecken besitzt, klingt es in der Tat sehr gut, weil diese Lautsprecher von Natur aus köstlich klingen. Das Lied “No, no, no” ist aber ernste Sache! Einige “Überraschungsnoten” zeigen minimal fehlende Präzision im Bassbereich, bevor es noch “heavier” wird. Wir nehmen “Fused”, mit dem Gitarrist Tony Lommi, von Black Sabbath, und mit dem ehemaligen Deep Purples Bassist Glenn Hughes als Sänger. Das Lied “Dopamine” entfesselt die Naturgewalt um Arendal!

Das ist wirklich brutal! Es hat eine ziemlich schlechte Aufnahmequalität, aber Arendal rettet es wieder letztendlich. Das Schlagzeug klingt toll, dynamisch und “heavy”. Ich mag es! Gleiches gilt für Nazareths “Hair of the dog”. Man kann kaum noch etwas mehr sagen, es klingt dick, hart und köstlich. Eine andere “Härte” liefert “Amused to death” von Roger Waters. Die QSound-Effekte in dieser Aufnahme zeigen sehr genau, ob das Phasenverhalten des Lautsprechers stimmt. Arendal punktet hier locker. Es funktioniert einfach! Ich habe besseres gehört, aber das hier ist schon sehr, sehr gut. Arendal liefert auch viel Kontrolle in diesem Wahnsinn. Dann fällt die Bombe im Titel 6 und das Haus stürzt fast ein. Die Betonung im Midbass macht das Erlebnis der Explosion etwas anders, ich entdecke hier etwas Zurückhaltung. Trotzdem ist alles so natürlich und entspannt, diese Wucht klingt einfach unglaublich.

Klangfarben und Räumlichkeit

In der klassichen Musik finden wir sehr unterschiedliche Herausforderungen. Wir fangen an mit dem bewegenden Requiem von Sigurd Islandsmoen (SACD von 2L). Es klingt absolut fein, aber wir vermissen (natürlich) etwas Räumlichkeit  im Vergleich zu (deutlich) teureren Lautsprecher, die wir oft benutzen und uns verwöhnt haben. Hier ist alles ein wenig eindimensional, aber trotzdem gibt es  gute Dramatik und angemessene Harmonie. Choraufnahmen sind eine besondere Herausforderungen und wir finden nicht ganz die Ruhe und nahe, organische Präsenz der Allerbesten. Wir erwarten es auf diesem Preisniveau auch nicht! Der gelieferte Klang der Arendals entspricht definitiv was man erwarten kann und er ist offensichtlich nicht die erste Wahl für komplexe Klangfarben der klassischen Musik. Beachtenswert ist, dass sie in diesem gesamten Umfeld absolut einsetzbar sind. Insbesondere kann der Arendal mit den Werken der brutalsten Komponisten mühelos umgehen. I can definitiv bestätigen, der Arendal Sound 1723 Tower zeigt zweifellos wie er deine Ohren verwüsten kann, eher der Lautsprecher kaputt geht! Damit will ich sagen, er kann sogar mit mäßiger Verstärkerleistung wahnsinnig laut spielen - es ist fast kaum zu glauben.

Leistung

Ich habe die empfohlene Verstärkerleistung bereits erwähnt. Ich habe die 5 Treiber des Arendals mit den knappen 15Watt eines Audio Note P2 angesteuert. Es ist toll zu hören, wie gut das klingt! Nun, dieser Verstärker hat unwahrscheinlich erstklassige Trafos und das ist wirklich eine Voraussetzung wenn man nicht mehr Leistung zur Verfügung hat. Selbst beim Nazareth’s “Beggars Day” zeigt der Verstärker, dass er der Aufgabe gewachsen ist. Letzendlich äußert er sich etwas aufgedickt und gütig, aber immerhin mit etwas Kontrolle. Diese Geschmeidigkeit ist in der Tat angenehm. Der Verstärker kann auch ziemlich laut ohne Probleme spielen. Wir reizen es noch weiter mit Haddy N’Jie’s entzückendem “Travelling Song” und die tiefste Frequenzen verwirren den Verstärker ein wenig, nicht viel. Wegen etwas fehlende Kontrolle klingt alles marginal geschlossen, dennoch mit viel Charme, Wärme und Nähe. Das explosive Lied “Moten Swing” mit Clarck Terry und einer Blasorchester bringen einige Fragen auf.Selbst ein paar Stativlautsprecher, die rumliegen, könnten das Arendalteam ziemlich nervös machen. Fehlt hier etwa ein wenig Rohheit und dynamische Leichtsinnigkeit? Zunächst bleibt die Frage unbeantwortet und wir fahren mit den 50-Kilo schwere Lautsprecher zum großen Wohnzimmer. 

“Norwegen hat jetzt einen Lautsprecherhersteller, der ein internationaler Erfolg werden soll. Und dann auch noch 10-Jahre Garantie, das ist der Wahnsinn, Arendal!”

Größeres Wohnzimmer, mehr Verstärkerleistung

Jetzt haben wir APL, Audio Research SP20, Conrad Johnson Röhren-Monoblocks und solide 150W aus KT88 Röhren zur Verfügung. Die Arendal 1723 Towers ersetzen die extrem elegant und fünf mal teurere Lautsprecher Respons, aus Schweden. Natürlich erwarten wir nicht, dass sie mithalten können. Der Raum ist groß aber Arendal kann ihn mühelos beschallen. Wir bereits erwähnt, die beste Einstellung in diesem Raum war mit einem Stopfen. Toller Bass und insgesamt gute Ausgewogenheit.

Klassik, Chorgesang, Streichinstrumente und Klavier klingen selbstverständlich nicht so offen wie mit den Respons, sowie einfacher und härter gestaltet. Uns hat die kleinere Bühne etwas überrascht, was eigentlich eine Stäre des Arendals ist. Jedenfalls hat der Arendal seine Würde selbst in diesem Raum bewiesen, ausgezeichnet durch angeheme Ruhe und ohne die Fassung zu verlieren. Und dann war noch die Frage der Dynamik: Können sie Blasinstrumente so gut darstellen, dass wir eingeschüchtert werden? Nein! Wir hören weiterhin eine fantastische Basskontrolle und alle aufgenommene Details, aber der zahme Biss der Blasinstrumente, vergleichbar zu den Respons, überrascht. Das ist ja auch nicht die besondere Stärke der “trichterlosen” Respons. Immerhin bilden die Arendals ein klares und deutliches Klangfeld. Alles wird irgendwie elegant und akkurat geliefert, kontrolliert und gut organisiert, auch wenn die Klangfarbe etwas künstlich, vereinfacht erscheint, mit begrenzter Detailauflösung. Die Erfahrung war insgesamt etwas verwirrend. Der Klang ist sehr gut, nur etwas Engagement fehlt irgendwie. Die Stärken sind auch offensichtlich: Unerschütterlich, kommen Sie mit jedem Material und Lautstärke klar. Obwohl sie nicht im High-End Segment sind, klingen sie immer kontrolliert, unabhängig von der Musikrichtung, von der Aufnahme oder vom Tonträger. Der Arendal Tower verbirgt keine böse Überraschungen und klingt immer angenehm.

Arendal, Norway vs Indianapolis, USA

Dann kam die Klipsch-Diskussion. Wer meine Artikel über die Jahre gelesen hat, kennt bestimmt meine manchmal verrückte Ehrungen an die verschiedene Klipsch-Modelle. Ich habe aktuell keinen RF7, aber als ehemaliger Besitzer kenne ich sie sehr gut. Außerdem sind die RP280F vorhanden, das Top-Modell der RP-Serie. Daher haben wir einfach die RP280F und die Arendal Tower auf die Kampffläche gestellt und es ging los mit einem wilden Schlacht. Der Arendal behauptet sich ohne Frage als bester Alleskönner, aber er ist auch gelassener und verhalten. Der Klipsch ist immer noch der Unterhalter! Gehen wir ein paar kurze Beispiele durch: 

  1. Runde - Zigeunerwiesen (Sarasate): Arendal spielt friedlicher/mit mehr Rhythmus, aber die Töne sind ein wenig künstlich. Die Mitten sind offener, die Instrumente werden definitiv realistischer dargestellt als durch die Klipschs. Auch wenn der Arendal beim gleichen Eingangspegel etwas leiser als der Klipsch klingt, spielt hier der Arendal sehr überzeugend. Die Runde geht an Arendal. 
  1. Runde  - The talk of the town (Opus3 Aufnahme, Lars Erstrand): Arendal spielt ganz klar eleganter, während der Klipsch alles einfacher, gekürzt und mit einem härteren Stil wiedergibt. Auch wenn der Arendal etwas schwächer im Bass klingt und etwas “elektrische Präsenz” vermisst. Die Runde geht an Arendal. 
  1. Runde - I play bass (Diallo): Die Arendals sind gewaltig! Auf der anderen Seite, müssen sich die Arendals im Tiefbass von den kleineren Klipsch geschlagen geben, und klingen hier auch etwas chaotischer. Allerdings sind die Arendal deutlich offener in den höheren Frequenzen. Außerdem sind die Arendals deutlich weniger grell. Die Runde geht ganz klar an Arendal. 
  1. Runde - Huntingdonshire Humans (Rainbow) Die Arendals sind dramatisch köstlich und sehr transparent im Hochton. Aber sie werden wieder trüb im Bass, was uns nicht unbedingt gefällt. Interessanterweise wirkt der Klipsch sogar minimal offener und frischer in den Höhen. Insgesamt gefällt uns der Arendal besser, denn die Mitten sind entscheidend. Die Runde geht an Arendal. 
  1. Runde - Quartier Latin (Barb Jungr, Linn-Aufnahme): Oh, das ist so sanft und köstlich. Die Auflösung von beiden Konkurrenten ist in etwa vergleichbar, aber die Arendals sind hübscher im Hochton, auch wenn etwas zurückhaltender. Unentschieden. 
  1. Runde - Sweet Wilderness (Medwyn Goodall): Diese elektronische Bassnoten gehen extrem tief und stellen einen ernsten Test dar. Arendal geht nicht so tief wie Klipsch, egal in welcher Port-Konfiguration. Der brachiale Bass ist hier entscheidend. Runde an Indianapolis (Klipsch). 
  1. Runde - Morten Swing (Clark Terry usw): Das bombastische Krachen und ein Klang der dich erschlägt (“in your face”) sind nicht die Stärken von Arendal. Sie können mit Klipsch in Schnelligkeit und Brisanz nicht mithalten. Auf der anderen Seite, spielen die Arendals ausgewogener und sind angenehmer im Ohr, was man definitiv nicht verachten soll. Die Runde geht um ein Haar an Indianapolis.

UND DANN MUSSTE DIE KLIPSCH-FRAKTION das Handtuch werfen. Arendal Sound 1723 Tower ist der bessere und ausgewogenere Lautsprecher, auch wenn er nicht alles besser kann. Klipsch bleibt als “Unterhaltungsmaschine”, die uns immer (gut und schlecht) überrascht und die Dynamik am realistischsten darstellt.

Fazit

Mit dem 1723 hat Arendal ein prächtiges Meisterstück erzeugt. Er ist ein sehr guter Alleskönner. Er wird problemlos angesteuert und klingt immer kontrolliert, man kann sich schnell an ihn gewöhnen. Auflösung, Klangfarbe und Dynamikschwunge sind nicht perfekt, aber eigentlich bleiben in dieser Preisklasse keine Wünsche offen. Sie besitzen auch die einzigartige Fähigkeit, extrem laut und trotzdem absolut verzerrungsfrei zu spielen, können aber auch elegant und schmeichlerisch bei niedrigen Lautstärken musizieren. 

Norwegen hat jetzt einen Lautsprecherhersteller, der ein internationaler Erfolg werden soll. Und dann auch noch 10-Jahre Garantie, das ist der Wahnsinn, Arendal!



1723 Series Vergleich Subwoofers
Ausführung
Tieftöner 13.8" 13.8" 2 x 13.8" 2 x 13.8"
Gehäusematerial High Density Fiberboard (HDF)
High Density Fiberboard (HDF)
High Density Fiberboard (HDF) High Density Fiberboard (HDF)
Verstärker Avalanche 500DSP - 500W RMS
Avalanche 500DSP - 500W RMS
Avalanche 1000DSP - 1000W RMS
Avalanche 1000DSP - 1000W RMS
Gehäuse Geschlossen
Geschlossen / Bass-Reflex
Geschlossen Geschlossen / Bass-Reflex
Größe
49.2H x 33.5B x 45T cm
63.7H x 45B x 55T cm 54.2H x 42B x 50T cm 71.2H x 50B x 60.9T cm
Gewicht 24.5 kg 48.1 kg 41.4 kg 60.1 kg